TC – Temperaturkontrolle macht das Sinn?

11. April 2017 2 min zum lesen

TC – Temperaturkontrolle macht das Sinn?

Akkus und Akkuträger ohne Temperaturkontrolle sind langsam eine aussterbende Gattung. Sicherlich habt ihr aber schon öfters gesehen, bei Akkuträgern wird gerne dazu geschrieben: „Firmware arbeitet mit Nickel, Titan und Edelstahl“! Um diesen Hinweis zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, wie eigentlich die Temperaturkontrolle überhaupt funktioniert.

 

Zuerst wird die TC nicht wirklich aufgrund der Wärme im Tank gemessen, sondern aufgrund der Beschaffenheit des Verdampferkopfes. Wer also dachte die TC hat etwas direkt mit der Wärme im Tank zu tun, „nein – definitiv nicht“. Damit also eine Temperaturkontrolle funktioniert, muss die Firmware den Verdampferkopf ansteuern können, das Material analysieren und den Widerstand richtig messen können.

 

Da es aber nun eben Wicklungen mit Nickel, Titan oder Edelstahl gibt, dazu noch unterschiedliche Formen der Wicklung hinzukommen – verändert sich auch der Anspruch an die Temperaturkontrolle. Hier kommen wir auch schon zum Punkt, warum man in Shops immer wieder liest „Firmware kann einem Update unterzogen werden“. Ändern sich nämlich Wicklungsmoden und/oder das Material der Wicklungen, möchte man ja seinen teuren Akkuträger trotzdem weiter verwenden.

 

Zurück zur TC – es wird also aufgrund des Verdampferkopfes die optimale Temperatur berechnet – eben berechnet und nicht gemessen! Die Temperaturkontrolle wird nie gemessen, sondern immer nur berechnet.

 

Dabei geht jede Firmware von der Zimmertemperatur aus – also 20 Grad. Berechnet wird die Temperatur im Regelfall sofort beim Einschrauben des Tanks oder des Atomizers, also vor dem ersten Feuern. Bei Wärme verändert sich der Widerstand des Drahtes und jedes Material hat seinen individuellen Spielraum – der wird in Ohm gemessen.

 

Nächste Woche folgt der zweite Teil zur Frage – TC – was der Sinn der Temperaturkontrolle ist!

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