Vapefly TGO Pod Set - ein Review

Vapefly TGO Pod Set - ein Review
4. September 2020 6 min zum lesen

Vapefly TGO Pod Set - ein Review

Vapefly TGO Pod Set


 

Täglich grüsst das Murmeltier… Ein neuer Tag, ein neues Podsystem oder AIO…

Zuerst kommt die Frage auf – ist es ein POD-System oder ein AIO? - Ich habe für mich beschlossen, dass es ein AIO ist. Da ignoriere ich jetzt einfach mal die von Vapefly vergebene Bezeichnung. Warum? Für mich ist es ein AIO-System, wenn man die Coils wechseln kann, was hier gegeben und somit absolut zeitgemäss ist.

Nachdem wir das geklärt haben – damit keine Verwirrung im Text aufkommt - nun zum Eigentlichen.
Star der Show, das TGO Pod Set von Vapefly. Als erstes fällt einem das Design ins Auge. Kompakt und schöne Rundungen. Der Feuertaster sitzt da wo er soll und ist bequem zu bedienen. Mich hat das Losglück mit der Gelb/Schwarzen Version beglückt. Bumblebee, so nenne ich das gute Stück. Nicht weil ich eine Macke habe und hoffe, dass der TGO kommt, wenn ich ihn beim Namen rufe. Wenn ich aber mal wieder das Gerät verlegt habe, weiss mein Umfeld was ich meine, wenn ich verwirrt nach meiner Dampfe suche und frage.


Der Feuertaster machts aus.


 

Was ist neu? Was ist anders? Warum sollte man sich den TGO POD-Mod von Vapefly anschauen oder kaufen?

Was für das kleine, handliche AIO-System spricht, sind zum einen die 2300mAh die der Akku bereitstellt. Weiter wird eine Tankvolumen von 4,5ml geboten. Für mich ist aber das absolute Argument, was so noch nicht geboten wurde, ganz klar der Feuertaster. Vapefly wirbt damit, dass der TGO POD-Mod der erste POD-Mod mit „Fingerprint“-Sensor ist. Ich habe überlegt und geschaut und nichts Vergleichbares gefunden. Ja und, was ist daran toll?? Ganz einfach! Der Taster feuert nicht, wenn man ihn in der Hosentasche hat, Gegenstände werden ignoriert, was bedeutet das es kein versehentliches Bedienen in der Tasche gibt. Tastsächlich dürfte es sich um einen kapazitiven Sensoren handeln, das bedeutet das er über die unterschiedlichen elektrischen Ladungen der Haut, welche den Sensor berührt, funktioniert. Der Taster löst, einmal freigeschaltet (was sehr zügig von statten geht, nur mit den Fingern aus. 6 Verschiedene Fingerabdrücke lassen sich hinterlegen. Natürlich kann man den Sensor auch ausschalten (für 24 Stunden), aber auch dann gibt es kein feuern ohne Finger. (Gleich mal um allen den Wind aus den Segeln zu nehmen, JA man kann mit der Nasenspitze oder von mir aus auch mit dem Grossen Zeh feuern, aber wer hat sowas in der Hosentasche?) Bei „Bumblebee“ habe ich meine beiden Daumen hinterlegt, da der TGO POD so am angenehmsten in meinen Händen liegt und bedient werden kann (mein Eindruck). Im Alltag funktioniert das Ganze sehr zuverlässig und problemlos. Schnell hat man sich daran gewöhnt und man nimmt es nicht mehr wahr. Die Leistung ist einfach zu verstellen, zusätzlich bietet der MOD vier Modi (Eco, Standard, Sport und einen Variablem Modus für eigene Leistungskurven). Ebenfalls ist ein Puffcounter an Bord. Bei 0,6 Ohm und 23 Watt reicht der Akku für 500+ Puffs, was nach meinem Empfinden sehr ordentlich ist. Ein dickes PLUS ist ganz klar der USB-Type C Anschluss (ein Kabel wird mitgeliefert). Der Display ist übersichtlich und gut ablesbar. Das Spielkind in mir hätte sich an dieser Stelle aber gewünscht, dass man die Farbe der Darstellung ändern könnten. Somit hätte man die Farbe an dein MOD anpassen können. 7 Farbvarianten werden angeboten. Es sollte also für jeden etwas dabei sein.


Tank & Coils


 

Der Tank/Pod des TGO POD-Mod bietet grosszügige 4,5ml. Der Tank besteht aus Kunststoff und wird bequem von oben befüllt. Dazu wird einfach ein kleines Knöpfchen gedrückt und der Tankdeckel verschoben. Das befüllen klappt problemlos, auch wenn es mit entferntem Tank einfacher geht, da man deutlich besser den Füllstand erkennen kann. Das ist im verbauten Zustand nicht so einfach, auch wenn kleine Öffnungen als Sichtfenster dienen. Aber auch wenn der im Mod bleibt kann man den Tank befüllen, mit etwas Übung und Geduld ist das kein Problem. Das ist auch das einzige was ich an dem Gerät bemängeln könnte, es wäre aber „Meckern auf hohem Niveau“.
Der Tank wird mit 4 Magneten an Ort und Stelle gehalten. Diesen versehentlich mal raus zu zuppeln ist mir noch nicht passiert, der Halt ist satt und sehr gut. Das Mundstück/Drip-Tip ist festverbaut was dem Befüll-Mechanismus geschuldet ist. Es hat aber ein angenehmes Mundgefühl so dass ich nicht das Bedürfnis hatte, dieses zu ersetzen. Vom Zug ist es ganz klar ein DL-Gerät, auch wenn eine Airflow die Möglichkeit bietet, den Luftzug etwas straffer zustellen. Mit den beigelegten Coils (JA Wechselcoils) welchen einen Widerstand von 0,3 bzw. 0,6 Ohm haben, wird der DL-Anspruch nochmal unterstrichen. Ob es irgendwann noch Coils mit einem höheren Widerstand geben wird ist nicht bekannt. 1,2 Ohm Coils, die über einen engeren Luftkanal verfügen wären sicher keine schlechte Idee und würde dann wohl auch ein brauchbaren straffen MTL-Zug ermöglichen. Mit den 0,6 Ohm Coil lassen sich auch Liquids mit 6mg Nikotin dampfen ohne das man das Gefühl hat, das einem ein LKW über den Brustkorb fährt. Diese Aussage ist aber mit Vorsicht zu geniessen, nicht jeder Verträgt Nikotin gleich. Hier gebe ich lediglich MEIN Dampfgefühl wieder. Bei den Coils war ich gespannt wie ein Flitzebogen, ob und wie diese performen. Nachdem Vapefly mit den Fertigcoils für die Kriemhild eine gute Arbeit abgeliefert haben. Geschmacklich sind die Coils für das TGO Pod Set auf hohem Niveau und wenn man ehrlich ist, bieten viele neue Fertigcoiler (dank der Mesh-Coils) einen guten bis sehr guten Geschmack. Also auch hier hat Vapefly alles richtig gemacht. Der Liquid/Geschmackswechsel mit einem neuen Liquid geht zügig von statten, nach 5 bis 10 Zügen war das neue Liquid voll da (je nach Intensität der vorherigen Liquids). Die Haltbarkeit der Coils würde ich als „sehr ordentlich“ bezeichnen.


Fazit


 

Kommen wir zum Fazit.

Ich freue mich auf meinen Ferien, bei dem das kleine „Scheisserle“ mein kompakter Begleiter sein wird. Seit dem ich „Bumblebee“ testen durfte, erwies er sich als zuverlässiges und handliches Gerät, welches unauffällig und unaufgeregt seinen Dienst versah. Wie robust das Gerät bei Stürzen reagiert vermag ich nicht zu sagen. Im Normalfall dienen die Geräte bei mir nicht als Wurfgeschosse. Solide verarbeitet ist es auf jeden Fall, es fühlt sich hochwertig und stabil an. Wenn man unbedingt ein Haar in der Suppe finden möchte, dann ist es das befüllen bzw. das Erkennen des Füllstandes, was aber nach ein paar Tagen gar nicht mehr auffällt und man schnell ein Gefühl dafür entwickelt, wann der Tank voll ist. Ob Liquidnachschub von Nöten ist erkennt man aber gut, wenn man den Mod etwas hin und her schwenkt, während man durch das kleine Fenster schaut. Ist einem vor dem Kauf bewusst, dass es als DL-Gerät konzipiert sein dürfte, wird man nicht enttäuscht und hat viel Freude an dem TGO POD-Mod von Vapefly.  

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