AIO, POD, PNP - die Unterschiede einfach erklärt

AIO, POD, PNP - die Unterschiede einfach erklärt
21. Juni 2022 4 min zum lesen

AIO, POD, PNP - die Unterschiede einfach erklärt

AIO, POD, PNP – die Unterschiede einfach erklärt

Wenn man sich durch die „Dampferwelt“ bewegt, fallen einem diverse Begriffe und Bezeichnungen auf, welche die Hersteller auf ihre Verpackungen drucken oder als Bezeichnungen für Ihre E-Zigaretten nutzen. Oft verschwimmen die Grenzen, die hinter diesen Begriffen stecken. Um etwas Licht ins Dunkel der Begriffe zu bringen, haben wir hier mal die gängigsten zusammengetragen und versuchen diese so einfach wie möglich zu erklären.

PODs, Pod-Sets und die Varianten

Beim POD (Kapsel) handelt es sich um einen kleinen Kunststoff-Tank, welcher wiederum in verschiedenen Varianten angeboten wird. Ursprünglich sind die POD-Systeme kleine E-Zigaretten in Stab-/Stiftform, die Tanks sind in der Regel wieder befüllbar und die Coils (Verdampfereinheit) sind fest verbaut. Also eine leichte E-Zigarette mit easy Handling. Wenn die Coil „verbraucht“ ist, wird einfach der komplette Tank ersetzt. Es gibt aber auch bereits befüllte Pod-Tanks, welche nicht wieder befüllt werden können. Die Leistung ist in der Regel nicht verstellbar und der Akku fest verbaut. Im Laufe der Zeit kamen POD-Systeme dazu, bei denen die Coil ersetzt werden kann. Mittlerweile gibt es auch Systeme, welche über einen Display verfügen und bei denen die Leistung eingestellt werden kann. Letztere POD-Sets kann man aber schon in der nächsten Kategorie sehen, den AIO-Sets.

AIO – was ist das genau?

AIO bedeutet nichts anderes als „All in One“, dies bedeutet, dass diese Systeme alles in einem kompakten Gerät vereinen. Im Vergleich zu „normalen“ Sets (bestehend aus Akkuträger und aufgesetztem Tank) ist alles in einer handlichen Bauform gehalten. Der Liquidtank ist hier im Akkuträger integriert und steht nicht, oder nur sehr wenig heraus. Der Akku ist mal fest verbaut oder wechselbar, was sich einfach von Hersteller zu Hersteller bzw. von Modell zu Modell unterscheidet. Die Coils sind hier fast immer wechselbar. Das Motiv bzw. der Gedanke dahinter ist es, dem Kunden ein kleines System zu bieten, welche im Alltag nicht so auffällt und einfach zu verstauen ist. Was die Leistung angeht, gibt es auch hier Geräte, welche sich einstellen lassen und jene, die einfach die Leistung ausgeben, die für die Coils (des jeweiligen Gerätes) benötigt wird (Widerstand der Coil).

PNP-Pods und PNP-Tanks

Vermehrt sieht man sogenannte PNP-POD-Sets oder PNP-Tanks. Die Herleitung des Namens ist ebenfalls sehr einfach, PNP steht in diesem Fall für „Plug-and-play“. Hierbei handelt es sich um Kunststoff-Tanks, welche mit Magneten am Akkuträger oder der Verdampfer-Base halten. Bei PNP-Pod-Systemen können nur die POD-Pods des jeweiligen Herstellers verwendet werden. Ein PNP-Tank, welche über eine Base mit 510er-Anschluss verfügt, kann wie jeder andere Verdampfer-Tank auf jeden beliebigen Akkuträger gesetzt werden. Die Base verbleibt hier auf dem Akkuträger, während der Kunststoffteil leicht entnommen werden kann. Die Coils sind hier im Kunststoff-Tank. Der Vorteil des PNP-Systems ist, dass man verschiedene Tanks, mit verschiedenen Liquids befüllen kann, welche sich leicht tauschen lassen, ohne jedes Mal den kompletten Tank vom Akkuträger schrauben zu müssen. PNP-Pods/Tanks haben oft ein grösseres Füllvolumen als herkömmliche Pod-Systeme, was diese auch für das DL-Dampfen interessant macht.

Für welches System du dich entscheidest, hängt von deiner persönlichen Präferenz ab und der Situation, in der du dieses nutzen möchtest. Wir hoffen, dass wir dir mit dem Artikel einen kleinen Überblick verschaffen konnten, was gemeint ist und was die jeweiligen Begriffe bedeuten.

Vorheriger Beitrag:
Nächster Beitrag:
Kommentare
Schreibe einen Kommentar
Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht